8 faszinierende Büros rund um den Globus

Im Büro verbringen die meisten von uns einen Grossteil Ihrer Zeit. Deswegen sollte man sich im Büro wohlfühlen. Das tun auch die Mitarbeiter von Soundcloud, Lego, Coca Cola, Nokia, Skype, Pixar und Google. Sie alle haben tolle Büros mit besonderem Charakter. Wir stellen sie euch heute vor.

Soundcloud, Berlin (Deutschland)

 

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Wir starten mit dem neuen Hauptquartier von Soundcloud in Berlin. Die Räume umfassen 2910 Quadratmeter auf drei Etagen im Gründerzentrum „Factory Berlin“ und wurden am 17. Juni 2014 von den mehr als 200 Mitarbeitern bezogen. Einzigartig sind hier die grossen Räume mit viel „Open Space“, unterstützt von einer grossen Halle, wo Präsentationen, Events und Treffen abgehalten werden können. Wichtig ist als Musik-Startup ein eigenes, professionelles Aufnahmestudio daneben gibt es noch viele weitere spezielle Räumlichkeiten wie ein eigener Garten im Gebäude (Green Room), ein Klassenraum, eine Bücherei und ein Yoga-Raum.

LEGO, Billund (Dänemark)

 

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Wie erwartet findet sich im LEGO-Office in Billund vor allem eines reichlich: LEGO. Konzipiert wurden diese Büros mit einem starken Fokus auf Zusammenarbeit. Deswegen ist das Zentrum des Komplexes ein grosser, mit Sonnenlicht durchfluteter Raum. Auch wenn sich an den Seiten überall Arbeitsplätze befinden, die Konzentration und Stille bieten, bietet eine grosse Rutsche jederzeit die Möglichkeit, auf spassige Art in den Hauptraum zu gelangen.

Facebook, Menlo Park (USA)

 

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Auch Facebook ist kürzlich in ein neues Hauptquartier gezogen, bekannt ist es seit März 2015 als MPK20 (Menlo Park 20). Mark Zuckerberg sagte selbst, dass der Innenraum eher simpel und nicht zu extravagant sei. Ihm gehe es eher darum, dass dieser wie „work in progress“ aussehe und man sich beim Betreten jedes Mal daran erinnert, wie viel Arbeit noch geleistet werden müsse „um die Welt zu verbinden“. Facebook zieht den „Open Space“-Aspekt ausserdem konstant weiter, das ganze Gebäude ist ein einziger grosser Raum. Mit 40‘000 Quadratmetern ist das der grösste Büroraum der Welt. Das wirklich Spannende aber ist, wie im Bild zu sehen, der riesige Park auf dem Dach des Gebäudes.

Coca Cola, London (Grossbritannien)

 

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Das neue London-Hauptquartier von Coca Cola wurde 2014 bezogen. Die lange Unternehmensgeschichte zeigt sich in jedem Raum des vierstöckigen Büro-Gebäudes bis hin zur Dachterasse. Überall gibt es „feature walls“, die mit zahlreichen Gegenständen und Grafiken bestückt sind und eindrücklich zeigen, wie Coca Cola die Pop-Kultur beeinflusst hat. Ein ganz wichtiger Aspekt beim Bau dieser Räume war die Nachhaltigkeit. So wurde das Gebäude mit dem höchsten Ranking für nachhaltigen Gebäudebau in Grossbritannien ausgezeichnet.

Nokia, Sunnyvale (USA)

 

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Vor einigen Jahren wurde im Silicon Valley eine Research-Facility von Nokia gebaut, die wieder etwas Frische in den finnischen Mobiltelefon-Riesen bringen sollte. Genau wie die Lumia-Geräte, die mittlerweile Microsoft gehören, sind auch die Büros dort von hoher Qualität und vielen unterschiedlichen Farben geprägt. So hat jeder Raum seine eigene Farbgebung, wobei das Design sehr simpel und hell ist. Von gänzlich gelb, blau, rot, bis hin zu grün, wie im Bild, kommen alle Farben zum vor, das soll die Mitarbeiter zur Kreativität anregen.

Skype, Stockholm

 

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Das schwedische Büro von Skype besitzt Audio- und Video-Studios, Büros und soziale Bereiche für über 100 Mitarbeiter. Es gibt viele Merkmale im Aufbau der Räume, die an das typische Bild von Skype erinnern, seien es die wolkenähnlichen Lampen an der Decke oder die runden Formen und farbenfrohen Möbel. Der grösste Fokus wurde aber auf eine hohe akustische Qualität in den Räumen gelegt. So wurden zum Beispiel die Wände mit weichen Schallabsorbern versehen. Schliesslich soll es den Mitarbeitern möglichst einfach fallen, die Sound- und Videoqualität bei Skype zu erhöhen und dabei in einer Umgebung zu arbeiten, die innovative und kreative Ideen belohnt.

Pixar, Emeryville (USA)

 

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Das Gebäude wurde im Jahr 1995 unter Führung von Steve Jobs eröffnet. Das markanteste Merkmal ist das grosse Atrium in der Mitte des Gebäudes, eine Idee die indirekt von Steve Jobs stammt. Seine ursprüngliche Idee war es, nur ein einziges WC für den gesamten Campus zu bauen. Beide haben das Ziel, dass Mitarbeiter praktisch jeden Tag ungeplant aufeinander treffen um Diskussionen und den Austausch anzuregen. Die Räumlichkeiten wurden 2009 renoviert, dabei wurde durch das Projekt „Pixar Phase II“ zusätzlicher Platz für 1000 Mitarbeiter geschaffen.

Google, Zürich (Schweiz)

 

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Das grösste Google-Forschungszentrum ausserhalb von Mountain View, California steht in Zürich. Die Zoogler (Zürich-Googler) bezeichnen sich auch als „the real Mountain View“, da in Kalifornien keine solche gebirgige Aussicht wie auf die Alpen im höchsten Stock des Zürcher Büros herrscht. Weil das Büro ein internationales Zentrum ist, kommen hier Mitarbeiter aus über 75 Nationen zusammen. Die Büros selber haben verschiedene Design-Themen auf jedem Stock, Massage-Stationen, etliche Restaurants und natürlich die berühmte Rutsche. Nicht ohne Grund wird es oft als das schönste Google-Office weltweit bezeichnet.

10 Dinge, die unser Office-Leben bereichern

Damit Ihr uns etwas besser kennen lernen könnt, zeigen wir euch diesmal die Sachen in unserem Büro, die uns am wichtigsten sind. Natürlich wird fast alles, was im Büro steht, gebraucht, sonst wären diese Dinge schliesslich nicht im Raum (die Betonung liegt hier auf fast). Oft sind es jedoch die unwichtigeren Dinge, die den Alltag bereichern. Deswegen zeigen wir euch Ausgefallenes und Alltägliches, was unser Büro ausmacht!

Internet

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Das Wichtigste zuerst! Das Internet ist zwar nicht immer unser treuster Freund, aber als E-Commerce-Startup ist es offensichtlich, wieso eine 24/7-Highspeed-Glasfaserleitung für uns unabdingbar ist.

Zusatzmonitor

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Seit wir angefangen haben, nicht nur auf dem Laptop zu arbeiten, sondern auch mit einem zweiten Monitor, können wir es uns gar nicht mehr vorstellen, ohne zusätzlichen Bildschirm zu arbeiten. Wärmstens zu empfehlen!

Whiteboard

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Für Aussenstehende ist es oft schwer, nach einer Whiteboard-Session zu entziffern, was genau mit unserem Gekritzel ausgesagt werden sollte. Besonders wenn es um technische Beschreibungen geht. Für unser Brainstorming ist das Whiteboard aber perfekt geeignet.

Sofa

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Wenn eine wichtige Deadline ansteht kann es schon einmal spät werden. Dann können wir auf unsere Sofa-Naps nicht verzichten.

(viel) Kaffee

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Ein weiterer Helfer bei zu wenig Schlaf, zu viel Arbeit oder schlechter Laune am Morgen ist unsere Nespresso-Kaffee-Maschine. Wir verstehen zwar nicht wieso eine Kapsel so teuer sein muss, wir kaufen es aber trotzdem regelmässig, weil wir es uns wert sind!

Ally

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Unsere treue Hündin Ally ist stets für uns da, sei es in guten oder in schlechten Tagen. Zur Belohnung dafür ist auch immer eine Ration Leckerli im Büro. Es könnte natürlich auch sein, dass sie nur deswegen so gerne hier ist.

Haarentfernungstools

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Gerade weil unser Office-Hund ständig anwesend ist, gewinnen der Staubsauger und die Kleberolle an Bedeutung. Diese Haarentfernungstools ermöglichen uns wenigstens einen Teil der Hundehaare wieder zu entfernen

Lidl-Cookies

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Für den Hunger zwischendurch und zum Kaffee sehr gut geeignet, ausserdem hilfreich als Kraftstoff für längere Arbeits-Marathons. Dass wir die von Lidl holen, liegt nicht am Preis, es sind einfach die besten Cookies!

Herdplatte

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Zusammen mit dem Sofa, Kaffee und Cookies ist das ein weiterer Bestandteil unseres Startup-Survival-Packages. Die auf dieser Herdplatte perfekt zubereiteten Pasta-Gerichte sind ein super Lunch!

Indoor Putting Green

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Genau wie Google-Mitarbeiter ihre Rutschen haben, brauchen auch wir etwas Unterhaltung, um ständig 150% leisten zu können.

Status quo von Home-Office

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Seit 2010 findet in der Schweiz jährlich im Mai der Home Office Day statt. Ursprünglich wurde dieser von Microsoft Schweiz lanciert, jährlich kamen weitere Initianten wie SBB, Swisscom und Witzig The Office Company dazu. Nach fünf erfolgreichen Durchführungen haben sich die Initianten dazu entschieden, das Projekt auszuweiten und eine ganze Aktionswoche zu dem Thema einzuführen – die „Work Smart Week“ vom 15. bis 19. Juni 2015 mit vielen weiteren Partnern wie der Mobiliar und der Schweizerischen Post. All diese erfolgreichen Unternehmen haben erkannt, dass „Home Office“ immer wichtiger wird. Arbeitnehmer legen zunehmend Wert auf unabhängiges Arbeiten. Allen voran von der in die Arbeitswelt eintretenden „Generation Y“. Was genau sind die Vorteile vom Home Office und wo liegen im Status Quo noch Verbesserungsmöglichkeiten?

Jeden Tag am gleichen Arbeitsplatz zu sitzen und sich stets in derselben Umgebung zu befinden, ist auf Dauer auch bei sehr interessanter Arbeit eintönig. Sicherlich ist das ein Grund dafür, wieso sich viele Arbeitnehmer ziemlich schnell nach Ferien sehnen. Es geht um einen Tapetenwechsel, und genau das wird durch die Arbeit im Home Office ermöglicht. Natürlich handelt es sich dabei nicht um Ferien, aber die Abwechslung vom regulären Arbeitsalltag ist sehr erfrischend. Hinzu kommt, dass an Home-Office-Tagen von der Arbeitnehmer-Seite viele Kosten gespart werden können. Einerseits bei der Verpflegung, da im Lebensmittelladen eingekauft und Zuhause gekocht werden kann, andererseits durch den Entfall des Arbeitswegs. Auch für den Arbeitgeber gibt es Kostenvorteile, da bei guten Home-Office-Konzepten Büroraum gespart und effizienter eingesetzt werden kann.

Durch das Arbeiten im Home Office kann auch Zeit gespart werden, da der Arbeitsweg entfällt. Ausserdem kann die Arbeitszeit Zuhause flexibler eingeteilt werden. Zum Beispiel für die Kindererziehung und –Betreuung. So berichtet in einer Studie unter berufstätigen Eltern aus Deutschland, etwa die Hälfte (51%), dass sich ihre Beziehung zu den Kindern durch das Home Office verbessert hat. Eine andere Studie unter Managern in Grossbritannien zeigt bei 87% der Teilnehmer eine gesteigerte Produktivität zwischen 5 und 25% durch das Home Office. Ein weniger offensichtlicher Vorteil von Home Office ist entspanntes Arbeiten. Zuhause ist das Aussehen weniger wichtig und der Arbeitsbereich kann selber eingerichtet werden. Der letzte Punkt kann sich aber auch schnell ins Negative drehen, wenn die Person nicht ordentlich genug ist und so die Arbeit vernachlässigt.

Natürlich gibt es im Home Office auch Probleme. Das naheliegendste liegt bei den Ablenkungen, denen man ständig ausgesetzt ist. Das reicht von Unterhaltungsgeräten, der Waschmaschine bis hin zu den Kindern, die nie ruhig sind. Extrinsisch wird die Arbeitsmotivation damit stark beeinträchtigt. Verstärkt wird das dadurch, dass eine Trennung zwischen professionellen und privaten Anliegen schwerer fällt, je mehr zu Hause gearbeitet wird. Es besteht die Gefahr, dass man in eine Situation verfällt, wo man den ganzen Tag weder effizient arbeiten noch die Freizeit geniessen kann. Langfristig kann das gesundheitsschädigend sein, da man durch den dauerhaften Stresszustand nie zur Ruhe kommt. Dies kann sich im Endeffekt, durch den direkten Kontakt, auch negativ auf die familiäre Situation auswirken. Die soziale Komponente ist aber ein wichtiges Instrument für die Motivation und Produktivität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dies fällt insbesondere dann negativ auf, wenn diese alleine leben. In dem Fall kann die soziale Isolation bei sehr viel Home-Office-Arbeit zu einer Belastung werden. Ein weiteres grosses Problem bei viel Home-Office-Arbeit kann der Kundenempfang sein. Wenige Menschen sind darüber erfreut, Meetings in einer Privatwohnung abzuhalten.

Es gibt aber einen Weg, um sowohl von den vielen Vorteilen des Home Office zu profitieren und gleichzeitig die Nachteile stark abzudämpfen. Die Idee dabei ist das Mieten eines günstigen Arbeitsplatzes in der Nähe vom Wohnort. Diese Möglichkeit wird bereits vielen Arbeitnehmern angeboten, jedoch eher in persönlichen Vereinbarungen und selten als Grundbestandteil der Leistungen für alle Arbeitnehmer. Dabei wäre es für den Arbeitgeber beruhigend zu wissen, dass sich der/die Angestellte in einer Umgebung befindet, die konzentriertes Arbeiten fördert statt behindert. Auf www.cowodo.com beginnen die monatlichen Preise beispielsweise in der Stadt Basel schon bei CHF 190. Sind Sie daran interessiert, Ihren Arbeitnehmern einen solchen Service bieten zu können? Schreiben Sie uns unter info@cowodo.com!

Die mobile Arbeitswelt

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In der letzten Zeit häufen sich Nachrichten zu sogenannten „digitalen Nomaden“ wie der Studentin Leonie M. in Deutschland, die für ein Jahr ihre Wohnung gegen ein Bahn-Abonnement getauscht hat und folglich definitiv als multilokal bezeichnet werden kann. Es gibt aber nicht nur Studenten, die ein mobiles Leben führen. Immer öfter entdecken auch Unternehmer oder Arbeitnehmer digitale Technologien wie Remote-Desktops, um die Arbeit völlig ortsunabhängig erledigen zu können. Gearbeitet wird dann im Zug, in Cafés, Hostels und teilweise auch in Coworking Spaces. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Arbeit wird durch ständige Ortswechsel interessanter, man lernt neue Leute kennen und sitzt nicht den ganzen Tag auf dem Bürostuhl, sondern bewegt sich und sieht die Welt.

Einige Arbeitstypen profitieren besonders von so einer Mobilität, zum Beispiel Fotografen, die damit geografisch nicht mehr so eingeschränkt sind wie früher. Dadurch kann die Kreativität, die Produktivität und auch der Umsatz erhöht werden. Ausserdem ist es langfristig für die Gesundheit besser, nicht den ganzen Tag an einen Stuhl gefesselt zu sein. Softwareentwickler, Designer und Autoren, die ihre Arbeit technisch heutzutage überall erledigen könnten, sehen sich aber auch durch eine zunehmende Verschmelzung der Arbeits- und Freizeitwelt konfrontiert. Unzählige Ablenkungen können dazu führen, dass die eigentliche Arbeitszeit immer stärker ausgedehnt wird, um die gleiche Arbeitsleistung wie bei regulärer Büroarbeit zu erreichen.

Für viele ist das Schliessen neuer Kontakte sehr wichtig. Gerade bei Selbstständigen und jungen Unternehmen ist ein wachsendes Netzwerk für die Geschäftstätigkeit unumgänglich, da auch in der digitalisierten Welt – gerade im B2B-Bereich – noch sehr viel über persönliche Kontakte erreicht wird. Jedoch muss es sich dabei auch um die richtigen Beziehungen handeln. Langfristige Beziehungen, die zu geschäftlicher Zusammenarbeit und Ideenschaffung führen, entstehen viel eher, wenn man oft und über eine längere Zeit mit den gleichen Personen zusammen ist. Auch von Coworking Spaces und Business Centern wird berichtet, dass Synergien vor allem zwischen den Fixies (also den Mietern mit monatlicher Miete) entstehen. Gerade bei jungen Teams ist es ausserdem wichtig, dass die Zusammenarbeit am selben Ort passiert, damit der Austausch in Echtzeit erfolgen und das gemeinsame Projekt höhere Erfolgsaussichten haben kann.

Bei der Mobilität gibt es ausserdem noch ein gesellschaftliches Problem. Eine erhöhte Mobilität überfordert das Bahnsystem, gerade zu Stosszeiten. Das gleiche gilt für den Dichtestress auf der Autobahn. Die Folgen davon sind Stress bei den Arbeitnehmern und eine ökologische Belastung, da es zu unnötigen Emissionsausstössen kommt.

Wie es zu Cowodo kam

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Vor einem Jahr haben wir nach langer Suche unser erstes Büro gemietet. Als junges Unternehmen hatten wir dabei so einige Schwierigkeiten. Mietverträge über fünf Jahre, teure Flächen und zahlreiche administrative Aufgaben. Das Ziel war ein Büro mit einem möglichst kurzfristigen Mietvertrag und geringen Kosten, ohne viel Aufwand. Über unser Netzwerk haben wir schliesslich einen Raum zur Untermiete bei einer Sprachreiseagentur gefunden. Bisher diente der Raum lediglich als Lagerfläche. Nun profitiert der Vermieter von zusätzlichen Einnahmen und wir haben ein attraktives Büro gefunden. Wir profitieren nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch vom täglichen Kontakt miteinander und den dadurch ermöglichten Ideenaustausch.

Unser Beispiel ist kein Einzelfall. Viele junge Unternehmen, Freelancer und Selbstständige haben Probleme mit steigenden Mieten und zu wenig Flexibilität. Gleichzeitig vermehren sich die Leerflächen in Zentren wie Zürich, dort übertrifft der Leerstand mittlerweile 1 Mio. m2. Eine der wachstumsstärksten Branchen in diesen Schweizer Zentren ist ICT, gerade in dieser Branche gibt es zahlreiche kleine Unternehmen, die durch das Wachstum auf flexible Mietverträge angewiesen sind. Standardmietverträge decken dieses Bedürfnis in der Regel nicht ab, deshalb (wie bei unserer Sprachreiseagentur) stehen oft Flächen und Arbeitsplätze leer.

Zudem steigt die Nachfrage nach flexiblen Arbeitsmodellen, wie die Studie „WorkAnywhere“ der Fachhochschule Nordwestschweiz und der Hochschule Luzern zeigt. Deshalb sind viele Arbeitnehmer nicht mehr an den Firmenstandort gebunden und arbeiten dort, wo es ihnen am besten passt. Die Arbeit zuhause zu erledigen ist für viele aber nicht zielführend, Ablenkungen und die soziale Isolation sind im Homeoffice auf Dauer ein Problem. Auch hier bietet sich ein kostengünstiger Arbeitsplatz in einem Untermietverhältnis an, so kann sich auch der Arbeitgeber sicher sein, dass die Arbeit produktiv erfolgt.

Das Problem ist solchen Büroraum zu finden. Eine Suche in dieser Form ist häufig schwierig, aufwendig und damit ineffizient. Das dachten auch wir und haben überlegt, wie man verbessern könnte. Unsere Lösung ist www.cowodo.com, eine Plattform um Bürosuchende und Büroanbieter zusammenzubringen. Cowodo ermöglicht es, leerstehende Büroflächen zu nutzen, indem sie effektiv über das Cowodo-Netzwerk vermarktet werden. Dabei werden die komplizierten Aspekte der Vermietung, wie das Vertragswerk und die Zahlungsabwicklung als Service abgedeckt. Wir bieten Support durch zahlreiche Kanäle und kommen gerne auch beim Büro vorbei, um bei der Erstellung des Angebots zu helfen.