Ordnung ist die halbe Miete

Dass ein aufgeräumter, ordentlicher Schreibtisch automatisch für produktiveres Arbeiten sorgt, ist eigentlich nur einleuchtend. Dinge werden schneller gefunden, man kann sich auf das Wesentliche konzentrieren und arbeitet so zielgerichtet und effizient. Doch oftmals fällt es einem schwer den Überblick zu bewahren und schnell verwandelt sich der eigene Schreibtisch in ein Kriegsfeld, in dem es umso schwerer fällt ablenkungsfrei und fokussiert zu arbeiten. Um dieses Problem zu vermeiden kommen hier einige Tipps, wie man für mehr Ordnung sorgen kann.

 

Für System sorgen

Anstatt alles nur auf einen Stapel zu werfen, behält man mit systematischem Ordnen leichter den Überblick und spart Platz. Wie im Email-Programm ist es sinnvoll sich auch auf dem Schreibtisch ein Eingangs- und Ablagefach anzulegen. Eingehende Post und Dokumente von Kollegen kommen in den Eingangskorb und erledigte Arbeit in die Ablage.

 

Checklisten

Um nicht so schnell den Überblick zu verlieren sollte man To-Do-Listen mit Prioritätensetzung anfertigen. Was muss am dringendsten erledigt werden und was kann noch warten? Ein strukturierter Arbeitstag steigert nicht nur die Produktivität und Leistungsfähigkeit, sondern hält auch den Kopf frei für die wirklich wichtigen Dinge und Aufgaben. Damit nicht weiter Papier verschwendet wird, das dann nur in den Untiefen des Schreibtischchaos verschwindet, lohnt es sich mithilfe von Evernote oder Excel Organisationspläne anzulegen.

 

Aussortieren

Anstatt überflüssigen Papierkram Ewigkeiten auf dem Schreibtisch zu horten, sollte viel öfter zum bewährten Papiereimer oder Schredder gegriffen werden, um wieder für mehr Platz und Ordnung zu sorgen. Den Papierkorb am besten direkt unter dem Schreibtisch platzieren und regelmäßig Dokumente aussortieren.

 

Deadline setzen

Bis zum Feierabend muss der Schreibtisch aufgeräumt sein – wer diesen Vorsatz einhält, dem fällt es auch am nächsten Tag viel leichter sich zu motivieren. Denn lieber setzt man sich an einen aufgeräumten Arbeitsplatz, als von neuem im Chaos zu versinken.

 

Kreativität

Wer jetzt allerdings behauptet, das Chaos am Arbeitsplatz fördere kreative Ideen und Inspirationen, dem muss leider Recht gegeben werden. Denn eine Studie der University of Minnesota hat gezeigt, dass ein ordentlicher Schreibtisch für jede Art von kreativen Tätigkeiten durchaus hinderlich ist. Eine gewisse Unordnung ermögliche es aus alten Denkmustern und Strukturen auszubrechen und neue Wege zu gehen, wodurch innovative Gedanken und Ideen begünstigt würden. Für kreative Köpfe und Freidenker gilt das Prinzip des tipptopp sauberen Arbeitsplatzes also nicht.

Fünf Tipps für ergonomisches Arbeiten unterwegs

  • shutterstock_340163144

Wie in diesem Blog-Artikel (Link) beschrieben, sind Laptops, Tablets und Smartphones heutzutage nicht mehr zu ersetzende Geräte bei der Arbeit, die unterwegs erledigt wird. Die Geräte und die Arbeitssituationen kommen aber mit einigen Schwierigkeiten einher. Es kommt oft zu Fehlhaltungen des Körpers und damit zu Nacken- sowie Schulterbeschwerden. Wie lässt sich die Ergonomie verbessern?

Eine natürliche Körperhaltung wird unterwegs nicht möglich sein, aber mit diesen fünf Tipps wird die Arbeit mindestens etwas entspannter und damit gesünder.

Achten Sie auf ein passendes Display

Für die mobile Arbeit eignen sich matte Bildschirme am besten, da somit störende Reflexionen durch die Sonne oder durch Lampen stark reduziert werden. Besondern bei wechselnden Lichtverhältnissen wird die Arbeit damit erleichtert und die Augen entlastet. Arbeiten Sie ausserdem mit einem hellen und möglichst grossen Display, da dies Ihre Augen zusätzlich entlastet.

Nutzen Sie Unterlagen

Notebook-Displays sind meistens viel tiefer als reguläre Monitore, hier eignet sich ein Notebook-Ständer als Unterstützung. Damit wird nicht nur ein besserer Abstand gewährleistet, sondern auch für eine Kopfhaltung gesorgt, die entspannter ist.

Unterwegs ist ein Notebook-Ständer aber unpraktisch. Dort sollte eher eine Mappe oder eine Notebook-Tasche verwendet werden, um das Notebook etwas anzuheben. Beim Tablet sollte die Unterlage das Gerät nicht nur erhöhen, sondern auch neigen.

Tastatur und Maus sind unbedingt nötig

Der ideale Abstand zum Bildschirm ist zwischen 70 und 90cm, wegen der eingebauten Tastatur ist die Einhaltung dieses Abstandes nur mit einer sehr unnatürlichen Körperhaltung möglich. Deswegen sollten stets eine externe Tastatur oder zumindest eine Maus genutzt werden, wenn länger als eine Stunde gearbeitet wird.

Eine Tastatur ist dabei nicht nur bei Laptops hilfreich, sondern auch bei häufigem Arbeiten mit dem Tablet. Damit gewährleisten Sie eine ergonomischere Haltung und ein effizienteres Erledigen der Arbeit.

Planen Sie die Arbeit

Bevor Sie sich auf den Weg machen, sollten Sie grob planen, welche Arbeiten Sie unterwegs erledigen möchten oder müssen, damit unterwegs keine zusätzlichen Stressfaktoren auftauchen. Am besten eignen sich leichte Arbeiten wie zum Beispiel das Beantworten von E-Mails oder die Bearbeitung von Powerpoint-Präsentationen. Achten Sie ausserdem darauf, auch unterwegs immer wieder Pausen einzulegen, damit Sie sich nicht zu schnell erschöpfen. Eine fünfzehn-minütige Pause nach einer Stunde Arbeit sollte genügen.

Passen Sie die Darstellung an 

Die hohe Pixeldichte von neuen Geräten wie Macbooks, Samsung-Tablets und weiteren Geräten führt zu einer starken Beanspruchung der Augen. Um hier Abhilfe zu schaffen sollte die Schriftgrösse angepasst werden. Bei OS X, iOS und Android geschieht dies automatisch, bei Windows müssen Sie dies in der Systemsteuerung anpassen, indem Sie bei „Anzeige“ die Schriftgrösse auf „125%“ erhöhen. Achten Sie darauf, bei Anwendungen eine gut lesbare Schriftart zu wählen und die Zoom-Funktionen zu nutzen.

Geräte für die Arbeit unterwegs

  • apple-iphone-smartphone-desk

Immer mehr Menschen arbeiten unterwegs, sei es im Zug, im Flugzeug oder in sich ständig ändernden Arbeitsumgebungen. Aus diesem Grund werden bei den Geräten die jeweils mitgeschleppt werden Kriterien wie das Gewicht und die Grösse immer wichtiger. Welche Geräte können heute unterwegs genutzt werden?

Laptops sind für die mobile Arbeit natürlich immer noch der Standard, es werden aber vermehrt auch Smartphones und vor allem Tablets für kurzweilige Arbeiten unterwegs genutzt. Wir gehen im Folgenden auf Vor- und Nachteile der verschiedenen Geräte ein.

Laptop 

Aus Moore’s Law folgt, dass sich alle zwei Jahre die Leistung eines Chips der selben Grösse verdoppelt, aus diesem Grund konnte in den letzten Jahren auf immer kleinerem Raum die gleiche Leistung verbaut werden. Ein Laptop kann von der Leistung her dementsprechend durchaus mit grossen Desktop-Rechnern mithalten, als Beispiel sei hier das Surface Book von Microsoft genannt, das mit einer 1TB-Festplatte, 16GB Ram und einem Core i7-Prozessor von Intel geliefert wird. Weiterhin hat das Gerät eine abnehmbare Tastatur, die zusätzlichen Speicher besitzt und es ist eine dedizierte Grafikkarte verbaut, womit auch stark grafiklastige Anwendungen genutzt werden können.

Das Problem ist, dass diese zusätzliche Leistung auf weniger Raum (verglichen zu Desktop-Rechnern) auch mit hohen zusätzlichen Kosten einher kommt. Speziell, wenn es Geräte von Apple sind. Ausserdem wird das Gerät auch immer schwerer, je leistungsfähiger es ist. Eines der grössten Probleme ist jedoch, dass WLAN stets für eine Internet-Verbindung benötigt wird, da nur wenige Laptops SIM-Karten erkennen können. Ohne Tethering durch das Smartphone oder eine konstante WLAN-Verbindung vor Ort ist vernetztes Arbeiten so nicht möglich.

Smartphone

Wenn es nur um Schreibarbeiten geht, dann kann auch ein Smartphone unterwegs einigermassen mithalten, wenn eine Tastatur noch dazugekauft wird. Es reicht dafür eine gängige Bluetooth-Tastatur wie das Microsoft Mobile Keyboard 5000 und ein Schreibprogramm auf dem Smartphone, um das Verfassen von Texten auf den kleinen Geräten zu ermöglichen. Mittlerweile gibt es sogar Bluetooth-Tastaturen (z.B. von Logitech), die gar keine Batterien benötigen sondern solarbetrieben sind. Minimalistische Apps wie iA Writer ermöglichen es ausserdem, das Maximum an Schreibfläche aus dem Bildschirm herauszuholen.

Das Hauptproblem bei Smartphones bleibt aber trotzdem der Bildschirm, schliesslich sind diese einfach zu klein, um stundenlang Texte zu verfassen, und eignen sich somit eher für die kurze E-Mail unterwegs. An diesem Punkt gibt es aber schon eine weitere Geräte-Klasse, die ein geringes Gewicht gut mit einem grösseren Bildschirm verbinden.

Tablet

Die grösseren Tablet-Bildschirme sind mit Diagonalen von 7 – 10 Zoll nämlich sehr viel komfortabler, als die gängigen 5-Zoll-Bildschirme bei Smartphones. Auch bei Tablets gibt es eine Vielzahl von speziellen Tastaturen, die genutzt werden können. Waren es anfangs nur Zubehör-Hersteller die Zaggkeys, die Tastatur-Cover zum Beispiel für das iPad Mini verkauften, sind es mittlerweile auch die Tablet-Hersteller selber. Sowohl bei Apple, Microsoft als auch bei Google mit dem neuem Pixel C sind eigene Tastaturen erhältlich, die sich perfekt mit den Geräten ergänzen. Ein weiterer Vorteil von Tablets sind die erweiterten Multitasking-Möglichkeiten. Das Recherchieren, Erstellen von Präsentationen und die Arbeit mit Tabellenkalkulationen sind somit simultan zum Schreiben einer E-Mail möglich. Bei den meisten Tablets ist eine SIM-Karte teil der Standard-Ausstattung, somit ist auch keine zusätzliche Verbindung für das Internet benötigt. Da Tablets normalerweise weniger Strom verbrauchen als gängige Laptops, sind keine grossen externen Akkus wie bei Laptops notwendig, es reichen auch nur USB-Kabel zum Aufladen des Geräts.

Der Hauptnachteil bei Tablets ist im Grunde genommen die Leistung und mitunter eingeschränkten Funktionalitäten, womit auf Tablets oft nicht die volle Bandbreite der Applikationen verfügbar ist. Gerade bei hoch-spezialisierten Berufen mit gewissen Standard-Programmen könnte das ein Problem darstellen.

Heute geht der Trend deswegen auch immer stärker zu einer Mischung zwischen Laptop und Tablet, damit sowohl ein leichtes Gewicht und wenig Stromverbrauch mit voller Funktionalität gekoppelt werden.

Zusatzgeräte

Es gibt weiterhin noch einige zusätzlichen Gadgets, die das Arbeiten unsäglich erleichtern und wir hier deswegen nicht unerwähnt lassen wollen. Das Erste wären Kopfhörer, die sehr bei der Konzentration helfen können. Es gibt dabei solche mit aktiver Geräuschreduzierung, die volle Konzentration auf die Aufgabe ermöglichen, dafür aber etwas mehr Strom benötigen. Darüber hinaus wirken auch Kopfhörer ohne aktive Geräuschreduzierung nur schon durch die Polsterung sehr gut. Durch Musik oder Apps, die natürliche Umgebungen (wie z.B. Regen) simulieren, kann die Konzentration noch mehr gefördert werden. Sehr hilfreich sind auch Reserve-Akkus, die im Notfall genutzt werden können, um die Geräte mit Strom zu versorgen. Diese sind vor allem für Smartphones und Tablets verfügbar und für relativ geringe Preise erhältlich.

Fazit

Kopfhörer und Reserve-Akkus sind immer hilfreich und eine echte Kaufempfehlung. Tastaturen sind für alle, die kein Laptop besitzen, ein grosses Plus. Dem Trend folgend werden wohl Hybriden wie das Microsoft Surface für die meisten Menschen am besten für die Arbeit unterwegs sein, da sie sowohl leicht sind, eine abnehmbare Tastatur besitzen, aber dennoch mit einem vollständigen Betriebssystem geliefert werden. Laptops sind hingegen oft zu schwer und Smartphones für längere Arbeiten unangenehm.

3 Vorteile von offenen Arbeitsplätzen

  • shutterstock_174875942

 

Offene Bürolayouts ermöglichen eine transparente Kommunikationskultur in Organisationen und schaden der Produktivität trotzdem nicht, im Gegenteil. Speziell wenn auch Führungskräfte nicht abgekoppelt im eigenen Büro sondern im gleichen Raum wie die Mitarbeiter arbeiten, können Teams produktiver werden. Man erhält den perfekten Eindruck davon, was momentan die Organisation bewegt und was die Probleme sind. Wir zeigen die drei Hauptvorteile von offenen Arbeitsplätzen.

1. Sie wissen, was im Unternehmen läuft

Wenn Sie in der Nähe ihrer Kollegen arbeiten, hören Sie besser was genau diskutiert wird, Gutes als auch Schlechtes. Falls irgendwo Probleme auftreten, können Sie Unterstützung leisten oder sonst von positiven Nachrichten für das Team profitieren.

Wenn Sie Kunden empfangen müssen, ein wichtiges Telefonat oder sonst Treffen haben, dann können Sie für diesen Zweck Konferenzräume und eventuell speziell dafür vorgesehene Einzelräume nutzen, womit Sie von den Vorteilen beider Welten profitieren.

2. Sie sind besser erreichbar und können Kollegen besser erreichen

Grosse Unternehmen sind oft so hierarchisch strukturiert, dass es den Mitarbeitern nicht sehr einfach ist, mit den Führungskräften zu kommunizieren. Durch stark gespaltene Bürolayouts wird dieser Effekt nur noch verstärkt. Eine Öffnung der Arbeitsplätze ermöglicht hingegen, ganz einfach und direkt angesprochen zu werden.

So wird nicht nur weniger Zeit für unnötige E-Mail-Kommunikation oder derartiges verschwendet, sondern es können durch die spontan auftretenden Diskussionen auch neue, innovative Ideen entstehen.

Dieser Vorteil kann sich jedoch zu einem Nachteil entwickeln, wenn nicht die nötigen Massnahmen getroffen werden, um auch die nötige Privatsphäre zu ermöglichen. Manchmal ist es nämlich nötig, für längere Zeit ohne Unterbrechung zu arbeiten. Eine Möglichkeit dafür ist das Erlauben von „Home Office“-Arbeit, eine weitere ist das Einführen von indirekten Hinweisen dafür, dass man gerade nicht gestört werden möchte, wie zum Beispiel das Tragen von Kopfhörern.

3. Die Team-Kommunikation wird verbessert

Heutzutage gibt es viele Team-Tools wie Slack und Trello, die Kollaboration und Kommunikation in Teams vereinfachen sollen. Die einfachste Art der Kommunikation ist und bleibt aber das direkte Gespräch, und in offenen Bürolayouts passiert dies auf natürliche Weise.

6 Vorhersagen für die Zukunft der Arbeit

 

  • 7HRFNYC7GU

Auch wenn wir noch keine holographischen Konferenzanrufe halten können, ist es Forschern im Bereich der Unternehmens-Anthropologie möglich Vorhersagen über die Richtung zu machen, in die sich unsere Arbeitswelt bewegt. Was ganz sicher ist: Schon heute sind die Tage vorbei, wo Entscheidungen in der Organisationsstruktur von oben nach unten gefällt wurden und jeder einfach nur „seinen Job erledigen“ muss. Es gibt aber noch viele andere Entwicklungen, die sich abzeichnen. Wir zeigen die Vorhersagen der Zukunftsforscherin Dana Ardi.

Der Arbeitermarkt wird wachsen

Dadurch, dass künstliche Intelligenz, die Robotik und Technologien zur Automatisierung stetig verbessert werden und sich immer weiterverbreiten, werden Menschen bald keine standardisierten Routine-Aufgaben mehr erledigen müssen. Deswegen wird sich auch die Art der Arbeit verändern, so wie es bei der Industrialisierung eine Veränderung zur Routinisierung gab. Stärkere globale Netzwerke bedeuten, dass wir Zugang zu allen Arbeitern der Welt haben werden.

Diese neue Dynamik wird nicht nur die Effizienz von Organisationen erhöhen, sondern auch verändern, was es bedeutet, internationalen Teams zu „managen“. Damit wird es den Wettbewerbsdruck bei Organisationen erhöhen, Sprachen und Kulturbewusstsein zu integrieren, um die talentiertesten Arbeiter der Welt anzulocken.
Kollaboration wird die Norm sein

Um in der zukünftigen Umgebung erfolgreich zu sein, müssen die Unternehmen – und damit auch die Angestellten – gut zusammenarbeiten. Deswegen wird „Teamwork“ noch wichtiger als heute werden. Unternehmen, die klassische „Befehls-“Strukturen besitzen, werden schlicht nicht mithalten können. Während die alten Methoden aussterben, werden Arbeitgeber auf der Suche nach Innovationsförderern und Visionären sein. Menschen, die gut mit Daten umgehen können und die Fähigkeit haben, einen Arbeiterpool zu leiten, der von hoher Vielfalt geprägt ist, werden damit immer wichtiger.
Die Spezialisierung wird noch wichtiger

Je flacher und vernetzter die Arbeitsstrukturen werden, desto wichtiger wird es, für einzelne Personen ihre spezifischen Fähigkeiten zu verbessern und ein hohes Niveau von Spezialisierung zu entwickeln. Das wird dazu führen, dass die Arbeitsprozesse effektiver werden.
Soziale Netzwerke werden zu Partnerschaftsmöglichkeiten

Arbeiter auf allen Stufen werden sich auf sozialen Netzwerken selber vermarkten müssen, Partnerschaften schliessen und Einfluss kreieren, indem Sie dort Geschäftsbeziehungen schliessen, die auf ihrer Spezialisierung basieren.
Jeder wird ein Unternehmer werden

Leute werden für und mit einer grossen Zahl von Kunden und Partnern gleichzeitig arbeiten. Zur gleichen Zeit werden diese einzelnen Menschen mehr Kontrolle über ihre eigene Arbeit haben. Vor allem auch über die Art und Weise der Kompensation. Damit wird jeder sein eigener Unternehmer
Individuelle Beiträge werden belohnt, statt einer festen Lohnskala zu folgen

Weil die Arbeiter ein grösseres persönliches Netzwerk und damit auch persönliche Kundenbeziehungen haben werden, wird es möglich sein, grössere finanzielle Belohnungen zu erhalten, als im ineffizienten hierarchischen System, wo die Personen an der Spitze der Pyramide sich selber bezahlen. Die Belohnung wird damit mehr an den eigenen Beitrag gebunden werden, statt an einen künstlichen Titel.

 

Die Arbeit der Zukunft wird sich von der heutigen Zeit in einiger Hinsicht unterscheiden, und wie schon Louis Pasteur im Jahr 1854 bemerkt hat: „Das Glück begünstigt nur einen vorbereiteten Geist.“

Einzigartige Konferenzen

Kommunikation ist der wichtigste Bestandteil für Innovation. Ein wesentlicher Teil davon sind die täglichen Meetings, an die wir uns alle gewöhnt haben und die immer effizienter werden müssen. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Konferenzen, wo sich Professionelle, Konsumenten und Führungskräfte in treffen können, um zu diskutieren und zusammen daran zu arbeiten, sodass Neuheiten ermöglicht werden.

Mit der Zeit haben sich einige Konferenzen entwickelt, die besonders innovativ sind, entweder wegen des Formats, der Location oder der Inhalte.

Slush

Slush ist ein Non-Profit Event, das von Unternehmern, Investoren, Studenten und Eventplanern in Helsinki, Finnland organisiert wird. Es geht darum, dass Unternehmer, Startups, Risikokapital-Geber und Journalisten zusammenkommen, damit neue Startups Zugang zu den nötigen Geldquellen erhalten und neue, interessante Geschäftsmodelle erkannt werden. Das Besondere an der Konferenz sind die grosse Anzahl an riesigen Bühnen mit über 16’000 Teilnehmern in einer riesigen Halle. Die gesamte Konferenz ist in einem industrial-urban Stil gehalten.
World Economic Forum
Das World Economic Forum (WEF) wird von einer Non-Profit Stiftung geleitet, die im Schweizer Cologny beheimatet ist. Das selbstgesetzte Ziel ist es: „…den Zustand der Welt zu verbessern, indem Wirtschafts-, Politik- und Wissenschafts-Führende vereint werden, um globale, regionale und industrielle Agenden zu formen“. Weltbekannt ist das Forum für das jährliche Treffen im Winter in Davos, einem Bergort im Kanton Graubünden. 2’500 Leader kommen dort zusammen, um Themen, die die Welt bewegen, zu debattieren.

South by Southwest

 

South by Southwest (SXSW) ist eine jährliche Reihe von Film-, Medien- und Musik-Konferenzen, die Mitte März in Austin, Texas stattfinden. Insgesamt dauert es etwa 10 Tage, während denen in der ganzen Stadt ständig und überall Konzerte von bekannten und weniger bekannten Künstlern stattfinden, womit es mit über 2’000 Auftritten gleichzeitig das grösste derartige Musik-Festival der Welt ist.

PennApps

 

PennApps ist eine ganz besondere Konferenz, hierbei handelt es sich nämlich um den weltweit ersten Hackathon, der von Studenten organisiert wurde. Zum ersten Mal fand es 2009 statt, seither wurde es zum grössten Hackathon der Welt, wo jährlich Tausende Studenten aus den USA, der Schweiz, Kanada, England und Singapur nach Philadelphia kommen. Ein ganzes Wochenende über wird praktisch gar nicht geschlafen, stattdessen wird Dutzende von Stunden lang programmiert, um innovative Applikationen und Prototypen zu entwickeln, die die Welt verbessern sollen.

Art Basel

 

Art Basel gibt Galerien eine Plattform, um ein internationales Publikum von Sammlern, Museumsdirektoren und Kuratoren zu erreichen. Die Konferenz zieht vor allem Menschen an, die moderne und Gegenwartskunst schätzen und Art Basel dementsprechend als kulturellen Anlass sehen. Auf einem grossen Gelände in mehreren Gebäuden werden die Galerien ausgestellt und können von den Teilnehmern betrachtet werden.

Comic Con

 

San Diego Comic-Con ist eine 4-tägige Konferenz in San Diego, Kalifornien, die sich ganz um die Unterhaltungs-Industrie, allen voran Science-Fiction-Literatur, -Film, und –Fernsehen dreht. Es ist die grösste Veranstaltung ihrer Art in der Welt und zeichnet sich vor allem durch die zahlreichen Verkleidungen aus, die ein Grossteil der über 100’000 Teilnehmer anziehen, was auch als „Cosplay“ – Costume Play – bezeichnet wird.

Consumer Electronics Show

 

Die Consumer Electronics Show findet jeden Januar im Las Vegas Convention Center in Las Vegas, Nevada statt und ist für die Öffentlichkeit nicht zugängig. Jedes Jahr werden dort von den grössten Technologie-Herstellern die Produkte für das nächste Jahr angekündigt und vorgestellt, deswegen nennt sich die Konferenz auch „die globale Bühne für Innovation“.

Verbreitet das Home Office!

  • pexels-photo

Wenn Mitarbeiter die Möglichkeit haben, zumindest einen Teil der Arbeit von zu Hause zu erledigen, dann stärkt dies sowohl die Zufriedenheit als auch die Loyalität. Nichtsdestotrotz findet Home Office nur in einem Drittel aller Unternehmen Anwendung, diese Quote hat sich seit zwei Jahren nicht geändert. Das ist verblüffend, wenn man die zahlreichen Vorteile des Home Office betrachtet. Beschäftigte mit Home Office-Möglichkeit fühlen sich nämlich enger mit ihrem Betrieb verbunden, sind zufriedener und empfinden ihre Vorgesetzten als fairer. Auffallend ist auch, dass vor allem grössere Betriebe viel Home Office anbieten – bei Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten gar jedes Zweite.

Weil die Wirtschaft aber zu einem grossen Teil aus kleinen Betrieben besteht, bleibt für eine grosse Anzahl an Angestellten der Wunsch nach Home Office unerfüllt. Etwa 40 Prozent aller Mitarbeiter, die keine Möglichkeit für Heimarbeit haben, drücken den Wunsch nach mehr Flexibilität aus. Da dieser Wunsch momentan oft nicht erfüllt wird, sinkt die Motivation und damit auf lange Sicht auch die Arbeitsleistung. Eine Studie kommt sogar zu dem Schluss, dass die Auswirkungen, bewusst das Home Office zu verbieten, bei Mitarbeitenden negativ aufgenommen wird.

Für Beschäftigte ist die Arbeit im Home Office sehr vorteilhaft, weil durch den Wegfall des Arbeitswegs Freizeit gespart und der Beruf sowie das Privatleben besser vereinbart werden können. Natürlich gibt es auch Nachteile. Der Kontakt zu Arbeitskollegen von zu Hause aus ist schwerer und weniger direkt. Ausserdem ist die Vermischung von Arbeits und Privatleben problematisch. Schon bei zwei Drittel aller Angestellten ist es mittlerweile üblich, auch in der Freizeit dienstliche Anrufe und E-Mails zu beantworten. Bei Home Office-Arbeitern kommt noch hinzu, dass sie ohnehin mehr arbeiten und vor allem auch mehr Überstunden machen.

Es gibt aber auch weitere Gründe dafür, wieso sich Home Office nicht so schnell verbreitet wie erwartet. Vielmals ist es den Vorgesetzten wichtig, dass die Beschäftigten regelmässig anwesend sind. Es scheint, dass die Präsenzkultur noch immer sehr verbreitet ist. Ausserdem fehlen oft auch die technischen Voraussetzungen für die Heimarbeit, besonders in den kleineren Betrieben. Gleitzeitmodelle – also die Möglichkeit, flexibler mit der Arbeitszeit umzugehen – sind mittlerweile sehr verbreitet, was noch fehlt sind „Gleitortmodelle“.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Unternehmen Bosch. Mitarbeiter können den Nachmittag dort zu Hause mit ihren Kindern verbringen und die versäumte Arbeitszeit dann nach 20.30 Uhr von zu Hause aus nachholen. Wichtig war es, dass den Mitarbeitern das Recht auf Heimarbeit in einer Betriebsvereinbarung zugesprochen wurde, womit Vorgesetzte solche Wünsche nur noch mit sehr dringenden Gründen ablehnen konnten. Genau solche Modelle braucht es auch in vielen anderen Unternehmen. So ist es nämlich möglich, mehr Abwechslung in die Arbeit zu bringen, die Kreativität und Innovation zu fördern und damit das Unternehmen erfolgreicher zu machen.

So funktioniert Home Office

  • 51CE04FEF9

Eine Studie der Universität St. Gallen schätzt, dass 20 Prozent aller Bürojobs in der Schweiz an mindestens einem Tag der Woche von Zuhause aus erledigt werden. Bereits jetzt beträgt der Anteil der Wissensarbeiter an allen Schweizer Erwerbstätigen 50 Prozent. Bei der momentanen Erwerbstätigenzahl von 4’575’000 Personen, laut Bundesamt für Statistik, sind damit also ca. 457’500 Personen in der Schweiz regelmässig im Home Office beschäftigt. Diese hohe Anzahl an Home Office Arbeitern verspricht durch mehr Flexibilität und Abwechslung eine erhöhte Kreativität und Produktivität sowohl zuhause als auch am regulären Arbeitsplatz. Damit dies erfüllt wird, müssen jedoch einige Bedingungen im Home Office erfüllt werden. Denn zuhause ist es relativ einfach vom Kühlschrank, dem Fernseher oder Ähnlichem abgelenkt zu werden. Dazu muss folgendes erfüllt werden.

Der Raum

Die wichtigste Eigenschaft, um gesundes und erfolgreiches Arbeiten zu ermöglichen, ist genug Helligkeit im Zimmer. Dabei sollte natürliches Sonnenlicht tagsüber immer die grösste Helligkeitsquelle sein, um Müdigkeit zu vermeiden. Ein abschliessbarer Raum ohne Unterhaltungsgeräte wie Fernseher ist zu empfehlen. Die Temperatur im Raum sollte zwischen 21 und 23 Grad Celsius betragen, damit es weder zu kalt, noch zu warm ist, denn das schadet der Konzentration. Eine simple Möblierung und Ordnung im Raum, in Verbindung mit Farben wie Grün, Blau und Gelb kann dabei helfen, Fokus und Effizienz zu erhöhen. Rot und Orange werden oft als zu ablenkend empfunden.

Der Arbeitsplatz

Pflanzen, die nicht zu viel Pflege benötigen, gehen mit zahlreichen Vorteilen wie geringerem Stress und weniger Luftverschmutzung einher. Ein komplett stiller Raum wirkt oft bedrückend. Passende Musik am Arbeitsplatz sorgt in den richtigen Momenten für die nötige Kreativität und guten Fokus, zum Beispiel wenn bei repetitiven Aufgaben die Lieblingsband im Hintergrund spielt. Ausserdem kann die Motivation durch persönliche Gegenstände am Arbeitsplatz erhöht werden. Zum Beispiel durch Bilder, Fotos oder inspirierende Zitate. Eine Grundbedingung für produktives Arbeiten ist ein stets vorhandener Vorrat an Büromaterial, damit es nicht während der Arbeit zu Unterbrechungen kommt, um Material wie Druckpapier nachzukaufen.

Der Körper

Eine ausgewogene Ernährung unterstützt effizientes Arbeiten, ausserdem ist es zu empfehlen, gesunde Snacks wie Nüsse und Früchte in der Nähe des Arbeitsplatzes zu haben, um nicht ständig zur Küche gehen zu müssen. Der Gedanke, den ganzen Tag im Pyjama zu arbeiten scheint zwar verlockend, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit für produktives Arbeiten viel höher, wenn man auch wie im regulären Büro angezogen ist. Ausserdem kann es immer passieren, dass auf einmal eine Anfrage für ein Videotelefonat oder für einen Termin kommt. Dann ist es besser wenn man vorbereitet ist. Der letzte wichtige Aspekt bei der Home-Office-Arbeit sind kurze, aber richtige Pausen. Die Waschmaschine kann auch nach der Arbeit immer ausgeräumt werden.

Das nervt im Grossraumbüro

Es gibt Leute, die sich gerne persönliche Geschichten von jedem anhören, dann gibt es die Ratgeber, die bei allen Problemen gerne aushelfen und die Schweigsamen. All diese verschiedenen Menschentypen treffen im Büro aufeinander. Neben den zahlreichen besonderen Kenntnissen und Persönlichkeitszügen gibt es auch Verhalten, die auf Dauer auch das sonnigste Gemüt verdunkeln. Wir haben die nervigsten Allüren im Büro zusammengetragen.

  • Kaffe
  • Lärm
  • Nickname
  • pers. Grenzen
  • Unterbrechen

Lärm

Wer kennt das nicht? Da gibt es jemanden, der ständig die Mine vom Kugelschreiber ein- und ausdrückt, mit dem Bein wackelt oder endlos eine Melodie summt. Kommt das einmal kurz vor, dann ist es halb so schlimm, aber dauerhafter Lärm kann die Produktivität stark einschränken.

Kaffeesünden

Kaffee ist ein heikles Produkt, fast jeder braucht ihn, um durch stressige Arbeitstage zu kommen. Anstrengend wird es beim Trinken. Was immer nervt, ist das Hinterlassen von Kaffeeflecken und Schlürfen. Auch nicht geleerte Kaffeebehälter und versaute Teeküchen sind immer wieder ein Grund zur Freude

Unterhaltungen

Man ist gerade in eine wichtige Aufgabe verwickelt, wenn man auf einmal hört, wie zwei Personen laut über das ganze Büro schallend ihre privaten Anliegen diskutieren. Es ist kaum mehr möglich, sich voll auf die eigene Arbeit zu konzentrieren. Die schlimmste Art der Unterbrechung sind jedoch Einwürfe wie: „Habt Ihr schon gehört, dass XYZ wieder krank ist?“, also Klatsch und Tratsch.

Spitznamen

Der Spitznamenerfinder ist ein besonderer Bürotyp. Jedes Mal, wenn man auf diese Person trifft, wird man mit einem Nicknamen angesprochen, den sonst niemand benutzt. Manchmal geht es sogar so weit, dass der-/diejenige für jeden im Büro eigene Spitznamen hat, die sich auf die sinnlosesten Begebenheiten beziehen. Zum Beispiel, wenn man einmal den ganzen Morgen nach einem Locher gesucht hat und von diesem Moment an nur noch „Locher“ genannt wurde.

Grenzüberschreitungen

Auch im Büro braucht man seine persönliche Zone, wie den eigenen Arbeitsplatz. Leider gibt es viele Möglichkeiten, wie dieser Bereich verletzt werden kann. Das reicht von einer Hand, die von jemandem bei einer ernsten Diskussion auf die eigene Schulter gelegt wird, bis hin zum Ausleihen von persönlichen Gegenständen ohne die Erlaubnis dafür zu erhalten.

Probleme, die nur Homeoffice-Nutzer verstehen

Wir treffen Viele, die froh sind endlich eine Homeoffice-Alternative zum Arbeiten mit dem Laptop im eigenen Bett gefunden haben. Hier sind ihre Geschichten und was sie im Homeoffice so an Problemen erleben.

  • Home Office Problems

Das Arbeiten hört nie auf

Jeder Homeoffice-Nutzer kennt das, die Arbeit stapelt sich auf dem Schreibtisch und man versucht ganz schnell noch das Wichtigste zu erledigen. Schnell noch eine E-Mail hier und da und schon ist es wieder 22 Uhr. Privat- und Arbeitsleben werden eins. Die persönliche Entspannung (neumodisch Work-Life) gerät automatisch in den Hintergrund.

Man vereinsamt

Der letzte zwischenmenschliche Direktkontakt ist inzwischen mehrere Tage her und das war die Verkäuferin im Supermarkt, die einem erklärt hat, wo man die Spagetti findet. Fast alle Homeoffice-Arbeiter kennen das, es ist mal wieder viel zu tun und man kommt gar nicht mehr vom Schreibtisch weg. Weil man immer nur alleine zu Hause sitzt reduzieren sich die persönlichen Treffen auf ein Minimum.

Kein Feierabendbier mehr

Früher eher genervt vom obligatorischen Socialising, vermisst man jetzt den Kontakt zu den geschätzten Kollegen. Was früher die Happy Hour in der Kneipe um die Ecke war wird jetzt das Discounter-Bier aus dem Kühlschrank – traurig!

Tagesstruktur

Plötzlich hat man keine obligatorischen Morgenmeetings mehr mit dem Chef und mittags ist man auf sich selber überlassen. Also verfällt man in seinen eigenen speziellen Tagesrhythmus. Der eine steht plötzlich um 5 Uhr auf, der andere isst plötzlich um 15 Uhr. So oder so, die geordnete Tagesstruktur lässt sich im Homeoffice auf.

Deine Freunde halten dich für arbeitslos

Du bist mehrheitlich Zuhause und deshalb beneiden dich deine Freude und gehen alle davon aus, dass du nichts zu tun hast. Denn jemand, der jeden Tag um 15 Uhr für ein spontanes Treffen im Stadtpark zu haben ist, kann ja gar nichts Richtiges arbeiten… Von wegen!

Keine faulen Ausreden mehr um die Arbeit zu verschieben

Wie war das im Standartbüro? Die S-Bahn hatte Verspätung und der Bus blieb im Schnee stecken. War man zu spät waren die anderen Schuld. Diese Ausreden gelten nicht im Homeoffice. Wer verschläft und seinen Kunden nicht um 8 Uhr anruft hat keine schöne Ausrede mehr.

Das Stubenhockersyndrom

Gefühlt ist es Tage her, dass man das letzte Mal an der frischen Luft war. Warum auch, man hat ja alles was man braucht zuhause: Kühlschrank, Kaffeemaschine, Laptop und Internet. Trotzdem vermisst man die Sonne im Gesicht und nimmt sich fest vor heute wenigstens mal joggen zu gehen.

Das Gammeloutfit

Keine Kollegen, kein Problem – Früher verbrachte man noch Stunden vorm Spiegel, hat sich geschminkt oder verzweifelt versucht die Krawatte umzubinden. Jetzt tut es tagsüber die Trainingshose und die letzte Rasur ist auch schon mindestens drei Tage her. Der einzige der einen inzwischen besorgt anschaut ist der Postbote.