Probleme, die nur Homeoffice-Nutzer verstehen

Wir treffen Viele, die froh sind endlich eine Homeoffice-Alternative zum Arbeiten mit dem Laptop im eigenen Bett gefunden haben. Hier sind ihre Geschichten und was sie im Homeoffice so an Problemen erleben.

  • Home Office Problems

Das Arbeiten hört nie auf

Jeder Homeoffice-Nutzer kennt das, die Arbeit stapelt sich auf dem Schreibtisch und man versucht ganz schnell noch das Wichtigste zu erledigen. Schnell noch eine E-Mail hier und da und schon ist es wieder 22 Uhr. Privat- und Arbeitsleben werden eins. Die persönliche Entspannung (neumodisch Work-Life) gerät automatisch in den Hintergrund.

Man vereinsamt

Der letzte zwischenmenschliche Direktkontakt ist inzwischen mehrere Tage her und das war die Verkäuferin im Supermarkt, die einem erklärt hat, wo man die Spagetti findet. Fast alle Homeoffice-Arbeiter kennen das, es ist mal wieder viel zu tun und man kommt gar nicht mehr vom Schreibtisch weg. Weil man immer nur alleine zu Hause sitzt reduzieren sich die persönlichen Treffen auf ein Minimum.

Kein Feierabendbier mehr

Früher eher genervt vom obligatorischen Socialising, vermisst man jetzt den Kontakt zu den geschätzten Kollegen. Was früher die Happy Hour in der Kneipe um die Ecke war wird jetzt das Discounter-Bier aus dem Kühlschrank – traurig!

Tagesstruktur

Plötzlich hat man keine obligatorischen Morgenmeetings mehr mit dem Chef und mittags ist man auf sich selber überlassen. Also verfällt man in seinen eigenen speziellen Tagesrhythmus. Der eine steht plötzlich um 5 Uhr auf, der andere isst plötzlich um 15 Uhr. So oder so, die geordnete Tagesstruktur lässt sich im Homeoffice auf.

Deine Freunde halten dich für arbeitslos

Du bist mehrheitlich Zuhause und deshalb beneiden dich deine Freude und gehen alle davon aus, dass du nichts zu tun hast. Denn jemand, der jeden Tag um 15 Uhr für ein spontanes Treffen im Stadtpark zu haben ist, kann ja gar nichts Richtiges arbeiten… Von wegen!

Keine faulen Ausreden mehr um die Arbeit zu verschieben

Wie war das im Standartbüro? Die S-Bahn hatte Verspätung und der Bus blieb im Schnee stecken. War man zu spät waren die anderen Schuld. Diese Ausreden gelten nicht im Homeoffice. Wer verschläft und seinen Kunden nicht um 8 Uhr anruft hat keine schöne Ausrede mehr.

Das Stubenhockersyndrom

Gefühlt ist es Tage her, dass man das letzte Mal an der frischen Luft war. Warum auch, man hat ja alles was man braucht zuhause: Kühlschrank, Kaffeemaschine, Laptop und Internet. Trotzdem vermisst man die Sonne im Gesicht und nimmt sich fest vor heute wenigstens mal joggen zu gehen.

Das Gammeloutfit

Keine Kollegen, kein Problem – Früher verbrachte man noch Stunden vorm Spiegel, hat sich geschminkt oder verzweifelt versucht die Krawatte umzubinden. Jetzt tut es tagsüber die Trainingshose und die letzte Rasur ist auch schon mindestens drei Tage her. Der einzige der einen inzwischen besorgt anschaut ist der Postbote.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.