Moderne Bürokultur – der Arbeitsplatz von morgen

Die moderne Arbeitswelt fordert viel Flexibilität und dabei auch neue Büroformen. Der traditionelle Einzelarbeitsplatz sollte längst einer ergonomischen Bürolandschaft gewichen sein. Gesundheit, Zufriedenheit und Produktivität der Mitarbeiter sollten stets im Zentrum stehen, doch oft setzen Unternehmen lieber auf Zusatzangebote, wie Massage- oder Wellnessbereiche, anstatt für eine mitarbeiterorientierte Arbeitsplatzkultur zu sorgen.

 

Bewegungsfreiheit

Auf viele Aspekte des Lebens eines Mitarbeiters hat der Arbeitgeber keinen Einfluss. So sind Schlaf und Ernährung zwar gesundheitlich entscheidend, können jedoch nicht vom Unternehmen kontrolliert werden. Anders ist das bei der Büroausstattung. Hier kann und sollte der Arbeitgeber für eine möglichst gesunde Umgebung und ergonomische Sitzmöglichkeiten sorgen, denn immerhin verbringen Mitarbeiter hier mit rund 8 Stunden an jeweils 5 Tagen der Woche die meiste Zeit ihres Alltags. Durch einen aktiven Arbeitsplatz können gesunde Verhaltensweisen unterstützt und beeinflusst werden. Mit Angeboten zur Unterbrechung endloser Sitzzeiten zum Beispiel durch die Verwendung von Sitz-Steh-Arbeitsplätzen, der Einführung von Spaziergang-Meetings oder durch bewusstes Stehen in kollaborativen Bereichen, wird Bewegung aktiv gefördert.

 

Positives Arbeitsklima

Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter wird künftig die Arbeitskultur eine noch entscheidendere Rolle spielen. Obwohl sich viele Unternehmen von traditionellen Arbeitsplatznischen entfernen und einen offeneren Bürogrundriss anstreben, werden immer noch herkömmliche Bürotische verwendet. Obwohl bereits bekannt ist, dass zu langes Sitzen zur gesundheitlichen Belastung werden kann. Dies wirkt sich sowohl auf den Stresslevel von Mitarbeitern sowie deren Fähigkeit zur Konfliktbewältigung aus und sorgt für ein unausgeglichenes Arbeitsklima. Dabei sollte man stets bedenken, dass am Ende die Zufriedenheit des einzelnen Mitarbeiters über den Erfolg eines Unternehmens entscheidet. Schon kleine Anpassungen der Bürolandschaft können hierbei grossen Einfluss auf die Vitalität von Mitarbeitern und das Unternehmen haben.

 

Bessere Produktivität

Mitarbeiter, die zu viel sitzen, werden unruhig und sind zu Pausen gezwungen. Das wiederum kann der Unternehmensproduktivität erheblich schaden. Umso wichtiger ist es deshalb für ausreichend regelmässige Bewegung zu sorgen und damit die Zufriedenheit und Produktivität seiner Mitarbeiter zu steigern. Das Bewusstsein einer besseren Gesundheit durch die Vorteile des Stehens und damit auch des Wohlfühlens beim Arbeiten muss sich allerdings erst noch bilden. Hier gilt es auch den Mitarbeitern ein Mitspracherecht, bei der Gestaltung der Büroräumlichkeiten einzuräumen, denn was für den einen funktionieren mag, kann für den anderen wenig förderlich sein.

Teamwork als Erfolgskonzept

Teamwork und Kommunikation sind essentiell wichtig, um ein Unternehmen auf die Erfolgsschiene zu bringen und das Arbeitsklima hoch zu halten. Wir geben Euch hilfreiche Tipps für erfolgreiches Teamwork.

 

Höflichkeit

Höflichkeit ist im Umgang mit seinen Mitmenschen ein absolutes Muss und sollte eigentlich selbstverständlich sein. Doch besonders im Büro, wo man tagtäglich mit den gleichen Kollegen zu tun hat und es oft zu Stresssituationen kommt, rutscht einem gerne einmal eine unangenehme Bemerkung oder ein deplatzierter Seitenhieb heraus. In so einer Situation ist es wichtig, nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, sondern die wichtigen Informationen heraus zu filtern und sich nicht angegriffen zu fühlen. Deshalb sollte jeder Mitarbeiter dazu beitragen, dass Reibungen vermieden werden. Lieber nochmal eine Nacht drüber schlafen, bevor man etwas sagt, das man nicht mehr zurücknehmen kann. Das ist auch für ein gesundes Arbeitsklima förderlich.

 

Die Vielfalt macht’s

Wir alle sind verschieden und das ist auch gut so. Denn die Vielfalt im Team macht den entscheidenden Unterschied. In einem Team hat jede Person andere Qualitäten, Talente und eine andere Persönlichkeit. Aufgabenteilung und sich gegenseitig helfen, bei Dingen die jemand anders vielleicht besser kann oder mehr versteht, macht das Team am Ende aus. Niemand kann alles und das muss man akzeptieren. Dann ist es um einiges leichter, zusammen zu arbeiten und zusammen Erfolg zu haben.

 

Offenheit im Team

Im Team muss jeder gleich behandelt werden und die Chance bekommen Probleme offen anzusprechen und auch Kritik zu üben. Sei es, dass man Schwierigkeiten bei einem aktuellen Projekt, Differenzen mit Kunden oder Probleme mit den Kollegen hat. Ein offenes Ohr für andere fördert die Kommunikation und das Vertrauen unter den Mitarbeitern.

 

Arbeitsteilung

Teamkollegen fühlen sich wohler, wenn ihnen eine feste Aufgabe zugeteilt wird, auf die sie allein sich konzentrieren können. Jedem Mitarbeiter wird so ein gewisses Mass an Verantwortung und Wichtigkeit zugesprochen und Arbeiten können effizienter erledigt werden, da es zu keinen doppelten Arbeitsschritten mehr kommt. Somit spielt man nicht nur als Team eine Rolle, sondern auch als einzelne Person.

Die perfekte Büroeinrichtung

Bei der Büroeinrichtung stehen viele Unternehmen vor einer echten Herausforderung und wissen nicht recht, worauf es ankommt. Wir erklären Euch die wichtigsten Faustregeln für die perfekte Büroeinrichtung.

 

Die Grösse

Die optimale Grösse für ein Büro liegt bei mindestens 8 Quadratmetern pro Mitarbeiter. Hat man mehr Raum zur Verfügung dürfen es auch gerne 10 sein.

 

Das Licht

Ein Fenster im Büro, das für natürliches Tageslicht sorgt ist Pflicht. Daneben empfehlen sich Steh- und Deckenleuchten mit sowohl direktem als auch indirektem Lichtanteil. Zu grelles Licht sollte man dabei vermeiden, da sonst die Augen leiden.

 

Der Schreibtisch

Der Schreibtisch sollte ein Mindestmass mit einer Höhe von 72 cm, einer Breite von 160 cm und einer Tiefe von 80 cm besitzen. Im Idealfall ist er ausserdem höhenverstellbar, damit man für mehr Abwechslung auch mal im Stehen arbeiten kann. Im Büro sollte der Schreibtisch im rechten Winkel zum Fenster stehen, damit das Tageslicht nicht blendet und es den Bildschirm durch die Einstrahlung von hinten nicht unsichtbar macht.

 

Der Bürostuhl

Bei der Wahl des Bürostuhls muss vor allem auf das GS-Zeichen geachtet werden. Um Nackenproblemen und Rückenschmerzen vorzubeugen, sollte eine ergonomische Variante gewählt werden. Dabei gilt es auf höhenverstellbare Armlehnen, Synchronmechanik mit Gewichtseinstellung, Sitzneigungsverstellung, Sitztiefenverstellung, höhenverstellbaren Lumbalbereich und einen atmungsaktiven Stoff, zu achten.

 

Die Farben

Bei den Farben sollte man auf blendfreie Oberflächen achten. Von dunklen Farben bei der Tischplatte des Schreibtisches ist abzuraten, da das Auge immer zwischen hell (Blatt) und dunkel adaptieren muss.

 

Die Materialien

Die besten Materialien zum Einrichten eines Büros sind Melaminharz- oder Echtholzoberflächen.

Fit im Büro

Den ganzen Tag am Schreibtisch im Büro zu sitzen und das oft noch in ungünstiger Haltung führt häufig zu gesundheitlichen Problemen. Mangelnde Bewegung sorgt für mangelnde Flexibilität des Körpers sowie Schmerzen im Nacken und Rücken. Zudem riskiert man ein erhöhtes Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Daher empfiehlt es sich in seiner Freizeit zum Ausgleich regelmässig Sport zu treiben. Doch auch am Schreibtisch lassen sich einige Übungen einbauen, die Rückenschmerzen vorbeugen. Wir zeigen Euch, wie Ihr Euch auch im Büro fit halten könnt.

 

Shoulder Stretch

„Shoulder Stretch“ ist eine Übung, die gut für Rücken, Schultern und Nacken ist. Dabei sitzt der Anwender aufrecht auf seinem Stuhl und versucht beide Hände hinter dem Rücken zu verschränken. Die eine Hand greift von oben, die andere Hand greift von unten zu. Die Übung sorgt für eine Dehnung. Wem es nicht gelingt Kontakt zwischen den beiden Händen herzustellen, für den heisst es üben, üben, üben. Denn Übung macht ja bekanntlich den Meister.

 

Wrists

Wer viel Zeit mit Tippen verbringt, der hat ein erhöhtes Risiko für ein Karpaltunnelsyndrom. Mit dieser Übung wird dieses Risiko gemindert. Für „Wrists“ stellt man sich vor seinen Schreibtisch, legt die Handinnenflächen mit den Fingern zu sich zeigend auf die Schreibtischoberfläche und hält die Arme dabei gestreckt, bis man eine Dehnung spürt. Diese Position wird dann für 15 Sekunden gehalten.

 

Arm Stretch

Bei dieser Übung sitzt der Anwender aufrecht auf seinem Stuhl, die Füsse fest auf dem Boden und führt die Hände in Gebetsstellung vor der Brust zusammen. Die Hände werden nun gegeneinander gedrückt, wodurch eine Dehnung entsteht, die 20 Sekunden lang gehalten und so oft man will wiederholt werden kann.

 

Shoulder Blades

Hierbei werden die Schultern in aufrecht sitzender Position nach hinten gerollt, bis sich die Schulterblätter berühren. Diese Übung kann 12- bis 15-mal wiederholt werden.

 

Ankle Roll

Bei dieser Übung werden die Knöchel gelockert, indem man sie jeweils 3-mal mit und gegen den Uhrzeigersinn dreht. Das verhindert Einschlafen und Krämpfe.

Adventszeit im Büro

Für die einen ist es auch im Büro ein absolutes Muss, die anderen würden in dieser Zeit am liebsten zuhause bleiben. Bei kitschiger Weihnachtsdeko und Christmassongs scheiden sich die Geister. So gesellig die Weihnachtszeit auch sein mag, besonders im Büro bietet sie häufig Zündstoff für neue Diskussionen und peinliche Situationen. Adventskranz, Punsch und Wichteln, wie viel Weihnachtsstimmung im Büro ist erträglich und ab wann wird es nervig? Wir geben Euch in unserer kurzen Weihnachtsknigge hilfreiche Tipps:

 

Wer beschenkt wen?

Besonders wenn man ein Neuling ist muss man sich einfach umhören, ob sich die Kollegen untereinander etwas schenken oder wie es mit Geschenktipps für den Vorgesetzten aussieht. Dem Chef sollte man allerdings nur gemeinsam mit Kollegen etwas zu Weihnachten schenken. Am besten man greift für die lieben Kollegen zu einer netten Kleinigkeit, die auch gerne lustig mit einer persönlichen Note sein darf. Allerdings nicht beleidigend oder verletzend. Teure Präsente sind ein No-Go. In manchen Teams wird zu Weihnachten gewichtelt. Dabei kennt man meist vorher die preisliche Obergrenze und kann sich leichter orientieren. Eine andere Variante ist das Geld unter Kollegen zu sparen und davon einen Ausflug auf den Weihnachtsmarkt mit Glühwein und Plätzchen zu unternehmen.

 

Weihnachtsfeier

Wie jedes Jahr ein absoluter Pflichttermin. Auch wenn man sich die Party und den Tratsch mit Chef und Kollegen lieber ersparen möchte, führt kein Weg dran vorbei zumindest für zwei bis drei Stunden teilzunehmen. Und oft gibt es dann auch reichlich leckeres Essen und gute Stimmung. Schlechtes Benehmen auf der Weihnachtsfeier ist hierbei allerdings definitiv nicht akzeptabel. Daher sollte man sowohl in Sachen Alkohol, als auch beim Lästern über Mitarbeiter lieber einen Gang zurückfahren.

 

Vorsicht Weihnachtsmuffel!

Für so manch einen Kollegen wird die Adventszeit im Büro schnell zur Qual. Duftkerzen verursachen Kopfschmerzen und Adventskranz, Lametta und Co. begeistern auch längst nicht jeden. Daher heisst es einfühlsam sein und Rücksicht auf die lieben Kollegen nehmen. Immerhin möchte man es sich doch besonders kurz vor dem Fest der Liebe mit niemandem verscherzen. Wer auf Weihnachtsdeko wirklich gar nicht verzichten kann, sollte Plastikbäumchen und sonstigen Nippes nur auf seinen Schreibtisch beschränken und Teeküche, sowie Gemeinschaftsräume aussparen. Auch den klassischen Weihnachtssongs sollte man nur über Kopfhörer lauschen. Letztendlich hat sowieso der Chef das letzte Wort in Sachen Weihnachtsdeko.

Sinkende Temperaturen – wie man sich im Büro warm hält

Die Tage werden wieder kürzer, die Temperaturen sinken und so manch einer friert im Büro, weil die Heizungen noch nicht angestellt sind. Kalte Hände und klappernde Zähne gehören dann zum Arbeitsalltag. Aber auch gegen die herbstlichen Temperaturen kann man sich wappnen. Mit ein paar einfachen Tipps und Gadgets wird es einem gleich wieder warm.

 

Wärme-Gadgets

Mit ein paar einfachen Helferchen kann man sich am Schreibtisch ganz leicht warm halten. Warum nicht einfach zur wohlbewährten Heizdecke greifen? Sie lässt sich leicht auf dem Schreibtischstuhl anbringen und sorgt so für einen angenehm warmen Rücken. In vielen verschiedenen Ausführungen wärmen Heizdecken grosse Flächen und sind nicht allzu teuer. Allerdings verbrauchen sie eine beachtliche Menge an Strom. Die umweltfreundlichere Variante ist die gute alte Wärmflasche, die noch dazu kleiner und daher leichter zu transportieren ist. Wer keinen Kundenkontakt hat und die meiste Zeit allein im Büro sitzt kann seine Schuhe ausziehen und auf eine beheizbare Fussmatte oder entsprechende Schuhe zurückgreifen. Gegen kalte Hände hilft ausserdem ein beheiztes Mouse-Pad oder gar die etwas teuere Variante der beheizten Mouse.

 

Bewegung

Wer den ganzen Tag am PC sitzt, dem wird automatisch kalt. Dagegen hilft Bewegung, die den Kreislauf in Schwung bringt und für eine gute Durchblutung sorgt. Danach ist einem nicht mehr kalt, denn bereits ein kurzer Spaziergang von 10 Minuten hat einen positiven Effekt aufs Frieren und heizt den Körper auf. Daher sollte man in regelmässigen Abständen kurz vom Schreibtisch aufstehen und ein paar Runden gehen.

 

Ernährung

Auch die Ernährung hat einen entscheidenden Einfluss auf unser Kälteempfinden. Die Gesundheitslehre Ayurveda und die chinesische Medizin haben sowohl kühlende, als auch wärmende Lebensmittel identifiziert. Während Walnüssen, Kohl, Rindfleisch und Rüben wärmende Eigenschaften zugeschrieben werden, gelten Zitrusfrüchte, Rohkost und Milchprodukte eher als kühlend.

Ausserdem wirken viele beliebte Gewürze in der kalten Jahreszeit wärmend, wie zum Beispiel Zimt, Fenchel, Muskatnuss, Kurkuma, Kardamom, Paprika, Pfeffer, Knoblauch oder Ingwer. Am besten man verarbeitet ein paar dieser Zutaten in einer heissen Suppe für die Mittagspause.

Remote-Arbeit ganz einfach optimieren

Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeit des Homeoffice und arbeiten bequem von zuhause aus. Seit 2005 hat sich die Zahl der Angestellten, die vom heimischen Schreibtisch aus arbeiten sogar verdoppelt. Doch um daheim dieselbe Leistung zu erbringen, wie im Büro braucht es Regeln und Technik. Jeder Remote-Worker muss sich selbst organisieren und daher ein hohes Mass an Selbstdisziplin mit sich bringen. Die Digitalisierung und neue technische Errungenschaften haben es ermöglicht viele Jobs von unterwegs aus, egal ob auf einer Reise in Tokio, London oder New York oder doch vom heimischen Schreibtisch aus – Remote-Work nimmt zu. Umso mehr braucht es für dieses relativ neue Konzept Regeln und technische Unterstützung, um effektiv und effizient arbeiten zu können.

Natürlich bietet das Homeoffice zahlreiche verlockende Vorteile und das spiegelt sich auch in der allgemeinen Zufriedenheit der Remote-Worker wider. So haben rund 80 Prozent von ihnen nun eine bessere Work-Life-Balance und für 25 Prozent hat sich sogar das Stress-Level gesenkt, seitdem sie nicht mehr im Büro arbeiten. Dennoch ist es wichtig sich selbst zu disziplinieren und sich klare Regeln zu setzen, damit die Produktivität nicht unter der Arbeit von zuhause leiden muss.

Social Media Falle

Log out! Durchschnittlich verbringen wir rund 1,72 Stunden pro Tag auf den sozialen Netzwerken. Das ist viel Zeit, die auch für andere Dinge genutzt werden könnte. Die App Cold Turkey hilft dabei diese Zeit zu reduzieren, damit ihr euch auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren könnt und nicht von Social Media abgelenkt werdet. Die App blockt sämtliche Benachrichtigungen deiner Sozialen Netzwerke und schützt so vor ständigem Anklicken.

Pausen machen

Gönnt euch zwischendurch eine angemessene Pause. Das steigert nicht nur eure Produktivität und Konzentration, sondern fördert gleichzeitig Kreativität. Doch wie lange sollte man pausieren? Wissenschaftler haben die perfekte Formel für regelmässige Pausen entwickelt und kommen zu dem Schluss: Pro 52 Minuten Arbeit sollte man sich 15 Minuten Pause genehmigen. Die App DeskTime hilft dabei Pausen einzuhalten und erinnert euch daran, wann es Zeit für eine Auszeit ist.

Sonnenlicht

Geht raus in die Sonne! Fenster im Büro tragen zu durchschnittlich 46 Minuten mehr Schlaf pro Nacht bei und wer zu wenig schläft ist automatisch nicht so leistungsfähig und neigt dazu Dinge zu vergessen und Fehler zu machen. Wenn der Arbeitsplatz nicht in der Nähe eines Fensters ist, hilft künstliches Licht, wie die Systeme von LIFX.

Sitzt nicht nur rum

Bringt Bewegung in eure Remote-Arbeit! Ständiges Sitzen für 8 bis 11 Stunden am Tag schadet der Gesundheit und ist vergleichbar mit Rauchen. Studien zeigen, dass tägliches Sitzen von bis zu 11 Stunden das Sterberisiko um bis zu 15 Prozent innerhalb von vier Jahren erhöht. Ein höhenverstellbarer Stehtisch, wie der von Varidesk wirkt diesem Problem entgegen. Und wer trotzdem sitzen muss, ist mit dem ergonomischen Bürostuhl von Herman Miller Aeron gut bedient.

Die ultimativen Meeting Tipps

Erfolglose Meetings sind nicht nur nervig, sondern auch kräfteraubend und kosten dem Team wertvolle Zeit, die sonst für andere Aufgaben verwendet werden könnte. Um das zu vermeiden, kommen hier ein paar Tipps, mit denen man in Zukunft gut vorbereitet ins Meeting geht und garantiert dafür belohnt wird:

 

Vorbereitung

Als Teilnehmer einer Besprechung hat man häufig mit Konzentrationsproblemen und fehlender Kreativität zu kämpfen. Wenn die Gedanken langsam abschweifen, weil man von dem zu diskutierenden Thema keine Ahnung hat, sollte man sich beim nächsten Mal unbedingt besser auf das Meeting vorbereiten. Das bedeutet nicht nur vorab die Agenda durchzulesen, sondern auch zu unbekannten Themen recherchieren, um sich aktiv an Debatten beteiligen zu können. Wenn man einen Vortrag hält sollte sichergestellt werden, dass alle Präsentationsmaterialien und Veranschaulichungszubehör vorbereitet und griffbereit sind, sodass man nicht in Panik verfällt.

 

Pünktlichkeit

Indem man vor dem Meeting genug Zeit einplant, vermeidet man peinliches Hereinplatzen und ist pünktlich. Im Idealfall bietet sich vorab die Möglichkeit mit den anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen, was die Besprechung etwas auflockert.

 

Bewegung

Um den Kreislauf in Schwung zu bringen und das Denkvermögen anzukurbeln sollte man sich ausreichend bewegen. Denn Sitzungen können sich in die Länge ziehen. Simple Dehnübungen im Sitzen oder Stehen helfen dabei wach und fit zu bleiben.

 

Kreativität

Im Verlauf langer Besprechungen mit unterschiedlichsten Themen und Informationsüberfluss kommt es häufig dazu, dass man seinen Kopf in eine Einbahnstrasse führt. Um das zu vermeiden sind Methoden, wie ein mehrmaliger Sitzplatzwechsel nützlich. Denn durch das Ändern der Perspektive im Besprechungsraum erhält man auch eine ganz andere Sicht auf die besprochenen Themen. Sollte das nicht helfen sorgt vielleicht ein kompletter Raumwechsel, zum Beispiel unter freiem Himmel mit dem gesamten Team für die nötige Abwechslung und weckt neue Kreativität.

 

Konzentration

Wer dem Konzentrationsverlust entgegenwirken will sollte aktiv an den Diskussionen teilnehmen und mitreden. Auf diese Weise zeigt man nicht nur Interesse, sondern kann sich auch automatisch besser konzentrieren. Bei hartnäckigen Müdigkeitserscheinungen helfen Kaffee, Sprudelwasser und frische Luft!

 

Jobs der Zukunft

Die Aussichten sind alarmierend, laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums könnten 2020 rund fünf Millionen Jobs der Automatisierung zum Opfer fallen. Die Zukunft der Arbeit bestimmen Roboter und 3D-Drucker, die nach und nach den Menschen ablösen und ersetzen sollen. Doch Fachleute aus der Industrie sind sich sicher, dass dank der Automatisierung sogar neue Berufsbilder entstehen. Welche das sind zeigen wir Euch hier:

 

Data Scientist

Hinter Algorithmen stecken die kreativen Köpfe der Data Scientists. Sie strukturieren nicht nur grosse Datenmengen, sondern stellen auch wichtige Informationen zusammen und suchen nach unbekannten Zusammenhängen zwischen Datensätzen, die dann analysiert werden und im besten Fall die Produktivität steigern. Als Data Scientist sollte man Programmierkenntnisse mitbringen und auch das Hadoop Ökosystem sollte einem bekannt sein. Voraussetzung für diesen Beruf ist ein Studium der Informatik, Statistik oder Mathematik.

 

Roboterprogrammierer

Wenn die Roboter kommen, ist das die Berufsgruppe, die sich garantiert nicht über mangelnde Jobangebote beklagen kann. Der Roboterprogrammierer repariert und nimmt Industrieroboter in Betrieb. Ausserdem kennt er sich bestens mit deren Betriebssystem aus und schreibt dafür die Software. Hierfür sind Java Kenntnisse unabdingbar. Voraussetzung ist eine technische Ausbildung und optimaler Weise eine Weiterbildung im Bereich Robotik oder Informatik. Das Gehalt eines Roboterprogrammierers variiert stark und kann daher nur schwer abgeschätzt werden.

 

Automatisierungstechniker

Automatisierungstechniker erstellen Software für die Steuerungstechnik im Anlagenbau und arbeiten mit Sensoren im Bereich Internet of Things. Zugangsvoraussetzung für diesen Beruf ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Elektrotechnik, Nachrichtentechnik oder Informatik. Programmierkenntnisse sowie die Inbetriebnahme von SPS – und Visualierungssystemen müssen gegeben sein.

 

Produktionstechnologe

Produktionstechnologen planen industrielle Produktionsprozesse und richten Fertigungsanlagen ein. Die Programmierung von Anlagen und klassische Prototyping-Aufgaben gehören zum Tätigkeitsfeld dieses Berufes. Durch die Digitalisierung von Fabriken ist künftig mit deutlich mehr Jobangeboten als bisher zu rechnen. Automobilhersteller, Maschinenbauunternehmen und Logistikfirmen stellen lukrative Arbeitgeber dar.

So gelingt der Wiedereinstieg nach dem Urlaub

Frisch zurück aus dem Urlaub und schon beginnt der stressige Arbeitsalltag. Doch wo fängt man an? Ungelesene Mails und neue Aufgaben stapeln sich bereits auf dem Schreibtisch. Jetzt heisst es Abarbeiten, was sich aufgestaut hat. Von der schönen Urlaubserholung ist nichts mehr zu spüren. Wir zeigen Euch, wie die Umstellung vom Urlaubs- in den Arbeitsmodus am leichtesten fällt. Diese 5 Tipps sorgen für einen reibungslosen Start in die Arbeit, mit Schwung und neuer Motivation:

 

Neuen Kurztrip planen

Obwohl man gerade erst aus dem Urlaub kommt, lohnt es sich direkt den nächsten zu planen und zu buchen. Denn das weckt Vorfreude und steigert die Motivation. So lässt es sich mit voller Energie in die neue Arbeitswoche starten! Wie wäre es zum Beispiel mit einer Städtereise oder einem Wellnesswochenende?

 

Puffer einplanen

Einige Tage Puffer zwischen Rückkehr und Arbeitsstart sollte man sich unbedingt gönnen. Immerhin muss sich der Körper erst wieder regenerieren und an das heimische Klima gewöhnen. Besonders, wenn man seinen Urlaub in einer anderen Zeitzone verbracht hat, muss man einige Tage Umgewöhnung einrechnen. Denn ein Jetlag im Büro kommt selten gut an.

 

Langsam angehen lassen

Vorbei mit Schwitzen in der Sonne und Cocktails schlürfen am Strand. Der Alltag ruft! Doch unser Körper muss sich erst wieder an den acht Stunden Tag gewöhnen. Im Schnitt brauchen Arbeitnehmer einen Tag pro Urlaubswoche, um sich wieder an den Arbeitsalltag anzupassen. Darum sollte man es langsam angehen lassen und klare Prioritäten setzen: Was muss zuerst erledigt werden und was kann noch warten? Lieber einen Gang zurückschalten und entspannt an die Arbeit gehen, so lässt sich alles problemlos nacheinander abarbeiten.

 

Überstunden vermeiden

Damit die Erholung noch länger anhält und nicht gleich am ersten Arbeitstag wieder flöten geht, sollte man Überstunden tunlichst vermeiden. Vor allem der erste Tag im Büro nach dem wohlverdienten Urlaub sollte spätestens nach acht Stunden ein Ende haben.

 

Optimale Planung

Ist nicht alles optimal verlaufen und der Stress in den ersten Arbeitstagen nach dem Urlaub nahm kein Ende? Dann sollte man seine nächste Auszeit besser im Voraus planen und die nötigen Vorkehrungen treffen. Am besten man lernt die Urlaubsvertretung gut ein und räumt mögliche Unklarheiten vorab aus dem Weg.